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Youngtimer-Ausfahrt zeigte, was unsere Erfurter Werkstatt-Crew kann

OPEL-Schätze waren echte Hingucker

Dienstag, 05. Oktober 2021, 14:06 Uhr
Über die Landstraßen durch den Süden Thüringens führte unsere Youngtimer-Tour mit elf Opel-Modellen der vergangenen 29 Jahre. Sie waren echte Hingucker. Erster Halt: am Marienturm in Rudolstadt.


Youngtimer-Tour

ERFURT. Klar hatten sie ihre beste Zeit in den Neunzigern, als sich Bertie im Film mit seinem geliebten Manta in das Herz von Uschi fuhr und Manuel Reuter im realen Leben nicht nur sein Opel-Comeback feierte, sondern auch den ersten DTM-Sieg für den neuen Calibra einfuhr.

Heute sind es viele schöne Erinnerungen, die den Puls der Opel-Fans schneller schlagen lassen. Denn Manta, Senator, Omega, Calibra, Speedster oder Rekord sind in die Jahre gekommen und nur noch selten auf Deutschlands Straßen zu sehen. Sie sind Youngtimer und genießen Kultstatus, werden gehegt und gepflegt.

Zu neuem Leben hatten in den vergangenen Jahren unsere Erfurter Monteure unter der Federführung von René Wolf und Torsten Müller sieben Opel-Youngtimer erweckt, die alle im Besitz der Automobile Peter GmbH sind. Bei einer Ausfahrt in den Thüringer Wald kamen sie nun in neuer Pracht ans Tageslicht. Und: Sie fingen viele begeisterte Blicke der Passanten ein und wurden so zu echten Hinguckern.

Vom Erfurter Autohaus in der Schlachthofstraße führte die Ausfahrt über Bad Berka nach Rudolstadt, von dort aus nach Bad Blankenburg, Königsee und Gehren. Zurück ging es über Stadtilm nach Erfurt. Mit von der Partie waren auch Mitglieder des Erfurter Opel-Clubs, so dass die Youngtimer-Flotte mit deren Opel-Rekord, Senator B, Signum und einem Astra GTC auf elf Fahrzeuge anwuchs. Aus unserem Haus waren folgende Fahrzeuge dabei: Calibra Keke-Rosberg-Edition, Kadett GSI, GT Coupé, GT Roadster, Manta i240 Dakar, Omega EVO 500 und ein Opel Speedster.

„Den Manta haben wir komplett neu aufgebaut. Er war über ein Jahr lang unsere größte Herausforderung, weil davon insgesamt nur 36 Fahrzeuge gebaut worden waren und es ihn damals nur in der Schweiz gab. Deshalb gestaltete sich die Beschaffung der Ersatzteile als sehr, sehr aufwendig“, berichtete Kfz-Meister Marc Scholz. „Er hatte eine gute Substanz, aber wir wollten ihn unbedingt originalgetreu mit allen Details aufbauen. Er sollte perfekt werden.“

Dass ihnen das gelungen ist, bestätigten viele Passanten am Marienturm in Rudolstadt oder beim Halt in Stadtilm. „Wir sind aufgefallen, die Leute haben geguckt und interessiert gefragt“, konstatierte Steffen Reuter, der den Opel-Gebrauchtwagenverkauf leitet. – Hergeben würde er jedoch keinen der Youngtimer.

Den Mechatronikern im eigenen Haus zollte er Respekt für das, was sie aus den alten, teils beschädigten Fahrzeugen gemacht haben. „Wir wollten den Menschen draußen auch zeigen, was unsere Männer in der Werkstatt können. Denn die neugeborenen Opel können sich sehen lassen und bringen Liebhaber zum Schwärmen“, so sein Resümee.

Als Dankeschön für die gelungenen Restaurierungsarbeiten und als Abschluss einer beeindruckenden Tour durch Thüringens Süden gab es am Ende für die „Macher“ und einige ihrer Verkaufskollegen eine gemütliche Runde im Erfurter „Waldcasino“.

Wer mehr wissen möchte über die restaurierten Fahrzeuge und die Leistungen, die unser Werkstatt-Team in punkto Fahrzeugrestaurierung anbietet, findet in Marc Scholz den richtigen Ansprechpartner. Kontakt: 0361/5540-168.

Und wer sich für den Erwerb eines Young- oder Oldtimers interessiert, dem hilft Verkaufsleiter Steffen Reuter, 0361/5540-141, gern weiter.