Von der Theorie in die Werkstatt: Autohaus Peter zeigt, wie moderne Ausbildung geht

Starker Auftakt zum Zukunftstag 2026

Teilnehmer des Pressegesprächs zum Zukunftstag 2026 vor einer Pressewand.
Pressegespräch zum Zukunftstag 2026 (Foto: Autohaus Peter)
Dessau. Um die Weichen für den kommenden Zukunftstag 2026 zu stellen, luden die Agentur für Arbeit Sachsen-Anhalt Ost, die Handwerkskammer (HWK) Halle (Saale) und das Autohaus Peter heute zu einem gemeinsamen Pressegespräch in unser Mercedes-Benz Center in Dessau ein. Im Fokus stand ein zentrales Thema der modernen Arbeitswelt: Die Begeisterung von Mädchen für technische Ausbildungsberufe im Handwerk.

Zur Eröffnung begrüßten Inhaber Helmut Peter und Geschäftsführerin Christina Dost die Gäste sowie Medienvertreter. Jan Riedel, Bildungsminister von Sachsen-Anhalt, hob den Zukunftstag als wichtiges Instrument hervor, mit dem Schülerinnen und Schüler Berufe unabhängig von veralteten Rollenklischees entdecken können.

Ergänzt wurde die Einordnung durch praxisnahe Einblicke der Verbände: Thomas Peckruhn, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), sprach über die Innovationskraft des Kfz-Gewerbes, während Olaf Ruch, Vorsitzender der Geschäftsführung von der Agentur für Arbeit Sachsen-Anhalt-Ost, aktuelle Zahlen zum regionalen Ausbildungsmarkt präsentierte. Seine Botschaft war deutlich: Das Handwerk bietet enorme Chancen, doch der Bedarf an motiviertem Nachwuchs bleibt hoch. Thomas Keindorf, Präsident der Handwerkskammer Halle (Saale), bekräftigte zudem die Rolle der Kammern, Betriebe bei der Gewinnung weiblicher Fachkräfte aktiv zu unterstützen.

Pia Schumann, angehende Kfz-Mechatronikerin bei uns im Haus, stand im Mittelpunkt des Termins. Sie berichtete authentisch von ihrem Weg: von der ersten Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz bis hin zu ihren täglichen Erfahrungen in der Werkstatt. Mit ihrem Beispiel machte sie deutlich, dass technisches Verständnis und handwerkliches Geschick keine Frage des Geschlechts sind.

Nach einer abschließenden Fragerunde nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit für einen gemeinsamen Rundgang durch unsere Werkstatt. Bei einem lockeren Get-together klang der Vormittag aus, wobei der fachliche Austausch über die Zukunft der Ausbildung im Mittelpunkt stand.