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Crash-Yeti erhält zweites Leben

Dienstag, 03. November 2015, 15:44 Uhr
Es war einmal ein Skoda Yeti ... (Foto: Fischer/Autohaus Peter)

Der Motor und sämtliche Aggregate müssen vor dem Richten ausgebaut werden. Auf der Richtbank gibt der Richtwinkelsatz die Normwerte vor.

Professionelle Instandsetzung macht aus Unfallwagen wieder komfortablen Stadtflitzer

NORDHAUSEN. Hauptreffer auf rechter Achse. Mit voller Wucht machte ein Crash dem Yeti-Dasein ein Ende. Vorerst! In wenigen Wochen verwandeln unsere Karosseriebauer das stark lädierte Fahrzeug wieder in einen sicheren Stadtflitzer. Spuren vom Crash wird man dann nur noch auf Fotos sehen!

Karosseriebaumeister Denis Kruse verschleift Schweißpunkte. (Foto: Fischer/Autohaus Peter)

Karosseriebaumeister Denis Kruse verschleift die Schweißpunkte.

Wie ist es möglich, stark verzogene Teile wieder in die korrekte Position zu bringen?
Nach einer ersten Analyse des Schadensbildes wird die Karosse vermessen. Werden Abweichungen von der Norm festgestellt, heißt es: Fahrzeug zerlegen und nochmalige Rücksprache mit dem Gutachter. Er bespricht anschließend alle notwendigen Schritte mit Karosseriebaumeister Denis Kruse.

Dann beginnt die eigentliche Herausforderung: Das Schadensfahrzeug wird im Karosseriezentrum der Peter-Gruppe in der Halleschen Straße 148 auf die Richtbank gesetzt. Nach dem Ausbau von Motor und Aggregaten wird der Richtwinkelsatz mit seinen starken Zugseilen an verschiedenen Punkten des Vorbaus/Längsträgers angesetzt und fixiert.
Unter Dauerspannung, die immer wieder nachreguliert wird, ziehen die starken Stahlseile das Stahlblech nach und nach in die korrekte Position, die der Richtwinkelsatz vorgibt.

Sind alle Richtpunkte erreicht, erfolgt die Lackierung. Erst danach werden Motor und Aggregate wieder eingebaut und letzte Feinarbeiten ausgeführt.

Der Yeti auf der Richtbank mit angesetztem Richtwinkelsatz und gespannten Richtseilen. (Foto: Fischer/Autohaus Peter)

Der Skoda Yeti auf der Richtbank. In zirka 3 Wochen wird er wieder auf Nordhausens Straßen rollen.

„Wir sind ein hochspezialisiertes Karosseriezentrum für Fahrzeuge aller Art und Fabrikate. Wir bauen Pkw, Transporter und Lkw wieder auf“, erklärt Denis Kruse. „Unsere vier Mitarbeiter können sechs Arbeitsplätze bedienen und größte Herausforderungen annehmen. Schon bald wird an dem wiederaufgebauten Yeti nichts mehr an den Crash erinnern. Im Dezember wird der Eigentümer sein sieben Monate altes Fahrzeug wie neu zurückbekommen.“

Karosseriebauer sind nicht einfach Teilewechsler. Sie beherrschen das Handwerk, ein stark zerstörtes Fahrzeug optisch in einen Neuwagen zu verwandeln. Wir haben die Fachleute und die Spezialvorrichtungen.

Gern übernimmt das Karosseriezentrum der Peter-Gruppe auch Fremdaufträge. Rufen Sie uns an!






Schritt für Schritt zu neuem Leben: A-Säule rechts instandgesetzt (Foto: Kruse/Autohaus Peter)
Schritt für Schritt zu neuem Leben: Anpassen der Neuteile (Foto: Kruse/Autohaus Peter)
Schritt für Schritt zu neuem Leben: Anpassen von Radhaus rechts (Foto: Kruse/Autohaus Peter)
Schritt für Schritt zu neuem Leben: Falze mit Karosseriedichtmittel versiegelt (Foto: Kruse/Autohaus Peter)
Schritt für Schritt zu neuem Leben:  (Foto: Kruse/Autohaus Peter)
Schritt für Schritt zu neuem Leben:  (Foto: Kruse/Autohaus Peter)
Schritt für Schritt zu neuem Leben: Der Motorraum ist fertig zum Lackieren. (Foto: Kruse/Autohaus Peter)
Schritt für Schritt zu neuem Leben: Radhaus rechts fertig eingeschweißt (Foto: Kruse/Autohaus Peter)